tagebuch day 8 |
|
|
Am heutigen achten Tag -
es ist Freitag - frühstücken wir erstmals drinnen, da es
uns im Canyon noch zu schattig
und zu kühl ist. Die anschliessende Fahrt führt über eine kurze
Passstrasse
zu einem Aussichtspunkt über dem "Oak Creek
Canyon", wo uns Indianerfrauen
an einem
hundert Meter langen Tisch ihren Schmuck
anbieten. Das
kostet
uns eine halbe Stunde unseres Urlaubs. Die Fahrt geht
weiter nach
Flagstaff, einer mittelgrossen Stadt, die bereits auf rund 1800 Meter über
Meer liegt. Unser heutiges Ziel ist jedoch der Grand
Canyon. Wir wollen diesen von hinten anschleichen und nehmen deshalb den Highway
180. Im Strassenatlas Rand Mc Nally wird diese Strecke als besonders
reizvoll bezeichnet, was wir mit gutem Gewissen bestätigen können. Die
Strasse 180 ist der 64
vorzuziehen. Die Strasse führt stetig aufwärts, wird von Birkenwäldern, die
jetzt im Oktober wunderschön gefärbt sind gesäumt, und erreicht
eine Höhe von über 8000 Ft, was in etwa 2400 m.ü.M. entspricht.![]() Langsam lichten sich die Bäume, und die Gegend sieht immer steppenähnlicher aus. Es ist praktisch flach und kaum zu glauben, dass man sich noch immer auf einer Höhe von über 2000 Meter befindet. Unglaublich auch deshalb, weil hier "oben" trotz Oktober noch immer T-Shirt Wetter herrscht. Unser Weg kreuzt sich mit der Strasse 64 South. An diesem Ort findet man verschiedene Western-Shops mit erstaunlich breitem Angebot (nicht zu vergleichen mit den Touristenshops in Sedona oder später auch am Grand Canyon). So finde ich etwa in einem Shop eine Schachtel mit alten "Licence Plates", was mein Sammlerherz natürlich höher schlagen lässt und nicht nur unsere Ferienkasse, sondern auch das Rückreisegepäck belastet. Wir erreichen das "South Rim" um zirka 15 Uhr und es wird uns ohne Probleme einen Platz auf dem Campground zugewiesen. Im Sommer undenkbar. Es besteht aber die (selbst getestete) Möglichkeit frühzeitig per Internet eine Reservation vorzunehmen. Mindestens so lange, wie die Zufahrt zum Grand Canyon erlaubt bleibt. Es läuft ein Projekt, das den individuellen Verkehr vom Canyon fernhalten will. Entsprechende Informationen findet man im Visitor Center oder im Internet (Link folgt). ![]() Wir verlassen den Campground um den Sonnenuntergang am Canyonrand zu bewundern. Leider - für die Fotografen - geht die Sonne nicht über dem Canyon unter, sondern verschwindet in unserem Rücken auf der Hochebene. Das wunderbare Farbenspiel im Canyon ist dennoch faszinierend und lässt uns vor Erstaunen ganz still werden. Nicht so unsere Kinder, die dauernd irgendwelche blöden Lieder in die Kamera reinsingen und mir ihre Grimassen direkt vor der Linse schneiden. Tja, meine lieben Kinderlein, es war trotzdem sehr schön. Auf 2300 Meter wird es merklich schneller kühl, dennoch ist es ohne Weiteres möglich, nur mit einer Jacke bekleidet noch draussen zu grillieren und im freien ein saftiges Steak zu geniessen. Das haben wir vor Reisebeginn nie erwartet, denn es kann im Oktober am Grand Canyon auch schneien. Telefon 1-800-365-CAMP (2267) FOR GENERAL PARK INFORMATION
CALL 520-638-7888, |