tagebuch tag 23 |
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Um
Mitternacht dürfen wir nochmals ins Cockpit gehen. Dort erhalten wir
wieder viele interessante Informationen über die Fliegerei. Dabei
erstaunt es uns, dass sich Ralph Schneider zur zusätzlichen Kontrolle auch an den
Sternen orientiert. Leider fliegen wir zu wenig nördlich um Nordlichter
zu sehen. Dies wäre für mich als Betreiber der Homepage "www.nordlicht.ch"
ein zusätzlicher Höhepunkt. In der First Class sind inzwischen die
Betten gemacht worden und die Passagiere liegen flach. Wir gehen zurück
in die Touristenklasse, wo immer noch keine Ruhe eingekehrt ist, denn die
66 Mitglieder des Orchesters haben sich ständig was zu erzählen. Das ist
unangenehm, denn dadurch ist ans Schlafen nicht zu denken. Einzig Tanita
nickt für etwa eine halbe Stunde ein. Währenddem wir über Schottland,
England und Frankreich in Richtung Zürich fliegen, wird es draussen
langsam wieder hell. Es wird uns ein Frühstück serviert. Bald danach
geht Mutter ins Cockpit vor, um die Landung von
dort aus mitzuerleben. Dabei schiesst sie auch einige Fotos. Die MD11
der Swissair - nicht gerade das modernste Fluggerät - landet nahezu planmässig
um 11.20 Uhr sicher auf dem Flughafen von
Zürich. "Die Zeit verging wie im Flug". Unsere lieben Freunde, Sonja & Markus, erwarten uns am Flughafen und halten unseren Volvo bereit, sodass wir damit gleich nach Hause fahren können. Dieser tolle Service sei hier nochmals verdankt. So müde wie wir sind gehen wir zwar zuerst noch ein paar Lebensmittel einkaufen, wollen dann aber bald nach Hause. Zirka 21 Stunden nach unserem "Wake up call" in Los Angeles sind wir zu Hause. Obwohl sehr, sehr müde, versuchen wir dennoch, einige Stunden wach zu bleiben um uns wieder an die europäischen Schlafzeiten zu gewöhnen. Die Umstellung fällt uns aber erneut nicht schwer. Wir alle sind froh, wieder in unseren eigenen Betten liegen zu dürfen. Und vor allem sehr dankbar, dass wir einen solch aussergewöhnlichen Urlaub erleben durften. Wir betrachten es nicht als eine Selbstverständlichkeit, dass alles so problemlos abgelaufen ist. Alle waren wir während drei Wochen fit und blieben gesund. Danke. Danke. |