tagebuch day 21 |
In
der vergangenen Nacht hat der Autor schlecht geschlafen, da meine kleine
Bettnachbarin ständig ihre Liegeposition verändert und
dadurch unruhig geschlafen hat. Nach einer solchen Nacht kann ein
starker Kaffee nur hilfreich sein. Danach fahren wir mit dem
Gratis-Shuttle zum nahe gelegenen Disney-Land. Die Eintrittspreise sind für
eine 5-köpfige Familie nahezu als brutal zu bezeichnen.![]() Aufgrund der bisherigen Erfahrungen gehe ich nur mit den beiden mutigeren Mädchen auf die Achterbahnen "Space Mountain" und "Matterhorn". Die Wartezeiten sind erträglich, die Ländlermusik während des Wartens vor dem Matterhorn hingegen eher weniger. Wir haben Spass, wobei diese "Rides" mit denjenigen in Las Vegas oder in anderen Vergnügungsparks nicht zu vergleichen sind. Um die Ehre des Disneylands zu retten sei jedoch gesagt, dass sich ein zusätzlicher Park mit spektakuläreren Bahnen im Bau befindet (und inzwischen - Februar 2001 - eröffnet worden ist). Wir besuchen einige Attraktionen für kleinere Kinder, wie etwa "Peter Pan" oder ein Rösslikarussell. Weiter geht es zum Mickey's Toontown, einer wirklich hübsch gebaute Kleinstadt mit einer kleinen Achterbahn für die weniger Mutigen. Da hier nicht angestanden werden muss, fahren unsere grossen Kinder einige Runden mit. Wir geniessen nach und nach die anderen Attraktionen, wobei jene von "Indiana Jones" aus allen herausragt. ![]() Wir kommen zurück zur Bahn "Space Mountain", wo Ramona - inzwischen etwas mutiger geworden - auch noch bei einem Ride mitmachen möchte. Kurz darauf spaziert Ramona stolz über einen Springbrunnen, der zwar nur von Zeit zu Zeit, aber tatsächlich springt. Ja natürlich: er springt exakt in dem Moment, wo sie draufsteht. Es gilt nun, dem Kind was trockenes anzuziehen. Danach stellen wir uns bei einer weiteren Attraktion in die Reihe der Wartenden. Nach einer halben Stunde, die uns in der Reihe nicht wirklich weitergebracht hat, brechen wir das Experiment ab und suchen uns in der Mainstreet einen günstigen Platz um uns von dort die abschliessende Parade anzuschauen. Es ist zwar ganz nett, sich diese anzusehen, aber für den Autor stellt sie nicht eine wirkliche Attraktion dar. Abschliessend stelle ich fest: Wir waren nun in den letzten 17 Jahren zweimal im Disneyland: einmal im Disneyworld und einmal im Eurodisney - und das ist definitiv genug für ein durchschnittliches Menschenleben! Wir fahren zurück ins Hotel, essen was und gehen früh schlafen. Es soll für viele Stunden zum letzten Mal sein. Morgen treten wir die lange Heimreise an. |