tagebuch day 18 |
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Heute
wollen wir zurückblickend einige Erinnerungen auffrischen, die uns von
unserem Sprachaufenthalt in San Diego geblieben sind. Wir wissen deshalb
sofort, wohin wir fahren wollen. Zuerst besuchen wir die historische
"Old Town" von San Diego: einige kleine Häuserblocks - nicht zu
vergleichen mit einer Altstadt irgendwo in Europa. Die Häuser beinhalten
kleine Museen oder sind.... richtig geraten, Souvenirshops. Im Laufe
dieses Urlaubs frage ich mich immer öfters, wieso diese Dinger
Souvenirshops und nicht Souven-Iris-Shops heissen. Um die Wartezeit zu überbrücken,
suche ich in den Shops nach gebrauchten Autonummern und finde prompt ein
Regal mit gegen 20 verschiedenen Exemplaren, die ich alle gerne besitzen würde.
Bei einem Stückpreis von $10 entscheide ich mich aber nur für je eine
aus Georgia, Mississippi und California. Etwa ein Drittel der "Old
Town" besteht aus Häusern im mexikanischen Stil mit adäquaten
Restaurants. Wir fahren weiter zum Balboa
Park, einer weitläufigen und
abwechslungsreichen Anlage, die unter anderem den berühmten San Diego Zoo
beherbergt. Die meisten Gebäude, Museen und Kirchen wurden im
spanisch-/mexikanischen Stil erbaut. Der Einfluss aus dem nahe gelegenen Mexiko
ist unübersehbar. Wir setzen uns für
einige Minuten auf die Wiese vor dem botanischen Garten, auf der wir
vor 15 Jahren stundenlang Fremdwörter gelernt haben. Oder - wie heute die
Sonne genossen haben. Viele Lebens- und andere Künstler hängen hier im
Park rum. Etliche Maler haben Ihre Staffelei aufgestellt, denn an Sujets
mangelt es nicht. Einer dieser Künstler stapelt grosse Steine
aufeinander; ein unglaublicher Balanceakt. Fasziniert schauen wir zu und
fragen uns, mit welchem Trick dies zu schaffen sei. (Wieder zu Hause in
der Schweiz übt der Autor in der nahe gelegenen Kiesgrube das selbe und
stellt schliesslich fest: Es gibt keinen Trick, es ist mit einer ruhigen
Hand tatsächlich möglich. Zumindest mit 2 bis 3 Steinen, und nur, wenn
ihre Form sich nach oben hin verjüngt. Wir besuchen den botanischen Garten ![]() und bestaunen fasziniert die blühenden Pflanzen. Beim grossen Springbrunnen setzen wir uns hin und verdrücken Sandwiches und Pizzastücke. Viele Tauben wollen sich an diesem Festmahl beteiligen. Wir fahren weiter zur "Seeport Village", einer Ansammlung von Boutiquen, Galerien und... richtig: Souvenirishops. Sie liegt direkt am Wasser und man hat von hier aus einen guten Blick auf die imposante Coronado Bridge. ![]() Etwas müde setzt sich der Autor auf die Quaimauer und betrachtet die an ihm vorbeischlendernden Menschen, alte und junge, schöne und weniger schöne. Im Gedächtnis haften bleiben die jungen Frauen auf Rollerblödes oder die Jogger und Joggerinnen mit schweissgetränkten T-Shirts und umgehängten Walkmans. Wir fahren zurück zur Mission Bay und besuchen die Mission Beach. Einer der vielen Meeresstrände. Heute hat es kaum Wellen und deshalb auch nur wenige Surfer; bei idealeren Bedingungen präsentieren die sich hier gerne. Wir baden zuerst eine Weile unsere Füsse, bevor wir dann mit dem ältesten Rollercoster Kaliforniens (1925 erbaut) zwei rasante Fahrten unternehmen. Mama, von den vielen Boutiquen etwas übermüdet, verzichtet auf diese Fahrten. |
![]() Zurück im Hotel erfrischen wir uns, bevor es wieder losgeht. Heute lösen wir die Einladung von Ruth und Heiri ein und gehen zum Dinner in ein exklusives Restaurant auf Harbor Island. Höhepunkt ist der von Mama gewählte Halibut mit einer feinen Honig- Nusskruste. Wirklich ausgezeichnet! Melanie bescheidet sich mit einer riesigen Kartoffel mit Sauercreme. |