NORDLICHT TOUR
Was gibt es für Farben und Formen beim Nordlicht?Zur nächsten Seite auf der
Nordlicht-Tour
Farben:
Das
Polarlicht funktioniert vereinfacht gesagt ähnlich wie das Bild eines
Farbfernsehgerätes. In der Bildröhre trifft ein Strahl von Elektronen den
Bildschirm und lässt diesen in verschiedenen Farben leuchten, abhängig vom Typ
der Chemikalie welche die Bildröhre bedeckt. Diese Chemikalie, genannt
Phosphor, glüht rot, grün und blau. Vermutlich würde die Beschreibung der
Funktion eines der neuen Plasma-Flachbildschirme noch näher bei der Funktion
der Polarlichter sein.
Wir wissen inzwischen, dass Polarlicht durch das Auftreffen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre ausgelöst wird. Jeder Partikel in der Atmosphäre glüht mit einer bestimmten Farbe, abhängig davon, ab es neutral, oder positiv respektive negativ geladen ist und auch abhängig von der Energie des Partikels welches ihn trifft. Ist ganz einfach, nicht?? Einige Forscher erklären die Farben wie folgt: Die Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff. Beide reagieren nur auf bestimmte Energiezufuhren und bestimmen damit die Farben des Polarlichts. Hauptfarbe für das sichtbare Polarlicht ist das Gelbgrün des Sauerstoffes. Dieser verursacht auch die tiefrote Farbe. Stickstoff dagegen, verursacht die blauen, violetten und karminroten Schattierungen des Polarlichtes.
Polarlichter sind in
der Regel grün-weiss. Unter bestimmter Voraussetzung kann Nordlicht auch rötlich
erscheinen, häufig am unteren Ende bei Vorhangähnlichen Erscheinungen.
Bei heftigen Stürmen
kann die Farbe bis ins blutrot wechseln.
Formen: Die
verschiedenen Formen des Polarlichtes entstehen durch zeitliche und örtliche
Variationen der in die Erdatmosphäre eindringenden Partikelströme. Man
unterscheidet unter folgenden Formen: Bögen, Bänder, Lichtstrahlen, Koronen,
Vorhänge und diffuse Schleier. Link
zu Polarlicht -Formen als PDF.

Zur nächsten Seite auf der Nordlicht-Tour

