NORDLICHT TOUR
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Nordlicht-Tour
Die Aurora ist ein permanentes Charakteristikum
der äusseren Erdatmosphäre. Die Aurora ist oval und zentriert sich um die
beiden magnetischen Pole, die allerdings mit den geographischen Polen nicht übereinstimmen.
Grösse und Form der Aurora sind abhängig von der Stärke des Sonnenwindes.
Aufgrund der Position der ovalen Form sind Nordlichter hauptsächlich im nördlichen
und zentralen Alaska sowie im nördlichen Kanada zu sehen. In Fairbanks und in
Nome sind Polarlichter gegen 200 Tage pro Jahr zu beobachten. In der Polgegend
selber nehmen die Polarlichter wieder ab um dann in Polnähe ganz zu
verschwinden.

Minimale und Maximale Sichtbarkeit des
Nordlichts in Alaska
Vorhersage
für Nordlichter Alaska
Vorhersage für Polarlichter
In Europa befinden sich nur die nördlichsten Teile
Skandinaviens in der Hauptzone.
In Oslo/Südnorwegen oder etwa in Nordschottland erscheint das Nordlicht in
30-40 Nächten im Jahr.
In der südlichen Hemisphäre ist die Antarktis betroffen.
Die Aurora ist immer aktiv,
aber die meisten Menschen in Europa und Amerika leben zu weit südlich. Und
insbesondere in dicht besiedelten Gebieten beeinträchtigt die in der Nacht hohe
Lichtkonzentration sowie die Luftverschmutzung die Sicht zur äusseren
Erdatmosphäre. Die Aurora ist nicht stark genug um bei Tageslicht gesehen zu
werden. Das ist der Grund wieso hauptsächlich in der Winterzeit auf
Auroraerscheinungen gehofft werden kann. Achtung: Wenn am frühen Abend
Nordlichter zu sehen sind, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit mit weiteren
Erscheinungen um Mitternacht gerechnet werden! Nordlichter können auf eine
Distanz von rund 200 Kilometern gesehen werden.

Jürgen Rathgeb Lofoten
2003 ©
Befindet man sich nicht in der Kernzone, sondern beispielsweise in Mittel- oder
Südskandinavien, so sucht man Nordlichter während Perioden mit starker
Sonnenaktivität logischerweise am Nordhimmel in der Zeit zwischen 22 Uhr und 3
Uhr früh. In den Jahren 2000/2001 war die Sonnenaktivität auf dem erwarteten Höhepunkt.
Ende 2003 gab es grosse Eruptionen auf der Sonne, die erneut starke Nordlichter
ausgelöst haben. Im Winter 2010/2011 wird wieder mit starker Aktivität
gerechnet. In den Folgejahren dürfte aufgrund des Zyklus die Sonnenaktivität
und somit die Heftigkeit der Polarlichter wieder abnehmen.
Anfang und Ende einer Entfaltung sind nie überschaubar; auch nicht, wo und wann am Himmel die Aurora zu sehen sein wird. Der bewegte, dramatische Höhepunkt eines Polarlicht-Ablaufes ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Fülle der denkbar verschiedensten Formen sich bilden und unerwartet sich wieder auflösen können. Bögen, Bänder, Vorhänge, Schleier, Draperien, Strahlen und Wolken können die Himmelskuppe stets wechselnd erfüllen. Bei jeder späteren Wiederholung eines Aurora-Ablaufes zeigt sich wieder alles neu. Diese ständigen überraschenden Formverwandlungen scheinen keinerlei dem Menschen bekannte Gesetzmässigkeiten aufzuweisen. Auch der beste Kenner von Polarlicht-Abläufen steht immer wieder wie gebannt vor der Ungewöhnlichkeit und Neuartigkeit einer grösseren Entfaltung.
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